Oberstufe/Erwachsene

von William Shakespeare

 

Lysander liebt Hermia. Helena liebt Dimetrius. Hermia liebt Lysander. Dimetrius liebt Hermia. Pyramus liebt Thisbe. Und die Elfenkönigin liebt ein eselköpfiges Monster…ist Liebe eine Form von Magie? Ist Liebe ein Traum? Und können Liebende ihre Gefühle nach Belieben steuern? In einem Mittsommernachtstraum ist alles möglich…

 

Die White Horse-Inszenierung dieses zauberhaften Stücks behält Shakespeares Originalsprache bei, ist aber gekürzt, sodass die Geschichte in 90 Minuten erzählt werden kann. Musik und Tanz werden in den Traumstoff eingewebt und die Szenen sind farbenfroh und dynamisch, sodass die Komödie verstanden und genossen werden kann, auch ohne jedes Wort zu verstehen.

 

 

Fotos von 'A Midsummer Night's Dream'

 

 

Textauszug aus 'A Midsummer Night's Dream'

Puck: Captain of our fairy band,
Helena is here at hand;
And the youth, mistook by me,
Pleading for a lover's fee.
Shall we their fond pageant see?
Lord, what fools these mortals be!
Oberon: Stand aside. The noise they make
Will cause Demetrius to awake
Puck: Then will two at once woo one:
That must needs be sport alone;
And those things do best please me
That befall prepost'rously.

von Harold Pinter

 

Das Stück des Literatur-Nobelpreisträgers Harold Pinter untersucht das Netz aus Lügen und Verrat zwischen drei Charakteren, die emotional miteinander verbunden sind. Ihre Unterhaltungen sind knapp und präzise und bieten ein Lehrstück, wie Sprache zur Unterdrückung von Gefühlen und zur Verschleierung von Wahrheiten genutzt wird.

 

Betrayal ist eine faszinierende Einführung in Pinters Welt: Eine Welt, die schonungslos und ironisch ist, poetisch und erschreckend zugleich.

 

 

Fotos von 'Betrayal'

 

 

Textauszug aus 'Betrayal'

Jerry: And she told you…last night…about her and me. Did she not?
Robert: No, she didnt. She didn’t tell me about you and her last night. She told me about you and her for years ago. (Pause.) So she didnt have to tell me again last night. Because I knew. And she knew I knew because she told me herself four years ago. (Silence.)
Jerry: What?
Robert: I think I will sit down. (He sits.) I thought you knew.
Jerry: Knew what?
Robert: That I knew. That I’ve known for years. I thought you knew that.
Jerry: You thought I knew?
Robert: She said you didn’t. But I didn’t believe that. (Pause.) Anyway I think I thought you knew. But you say you didn’t?
Jerry: She told you…when?
Robert: Well, I found out. That’s what happened. I told her I’d found out and then she…confirmed…the facts.

von Peter Griffith, nach dem Roman von Robert L. Stevenson

 

Dr. Henry Jekyll ist ein angesehener Londoner Doktor. Edward Hyde ist ein gemeiner Mörder. Was verbindet diese zwei grundverschiedenen Männer? Jekylls Freund Utterson weiß, dass etwas Seltsames vor sich geht. Doch er ahnt nichts von der grauenhaften Wahrheit – dass Jekyll und Hyde ein und dieselbe Person sind!
In Jekylls Kopf kämpfen Gut und Böse um die Vorherrschaft. Zu welchen schrecklichen Taten ist der heimtückische Mr. Hyde fähig? Wird Jekyll es schaffen, seine Güte wiederzuerlangen, nachdem er der Versuchung erlegen ist, zu Hyde zu werden?

 

Dr. Jekyll and Mr. Hyde zeigt die dramatische Offenlegung des Geheimnisses: Utterson erfährt allmählich, was hinter den beiden gegensätzlichen Männern steckt. Gleichzeitig zeigt es den Kampf von Jekyll/Hyde - einen Kampf, den jeder kennt, aber den keiner auf so denkwürdige Weise ausgedrückt hat wie Robert Louis Stevenson.

 

 

Fotos von 'Dr. Jekyll and Mr. Hyde'

 

 

Textauszug aus 'Dr. Jekyll and Mr. Hyde'

Utterson: I have a story to tell at which my soul sickens. My life is shaken to its roots – sleep has left me! The deadliest terror sits by me at all hours of the day and night...
Vice: Taste the delight of unnatural vices...
Virtue: Rejoice in the glow of charitable deeds...
Vice: Drinking luxurious pleasure with bestial avidity...
Virtue: Cultivate nobleness of spirit...surrounded by good friends...
Vice: Turn your savage energies to glorious, monstrous depravity...
Virtue: Follow your generous and pious aspirations...
Vice: Secretly indulge the appetites...pamper them...
Jekyll: I stand already committed to a profound duplicity of life. I cannot escape it. Man is not truly one, but truly two.